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Ponza (Latium) - Paradies für Taucher



Ponza ist die Hauptinsel der Pontinischen Inseln, gehört zur Provinz Latina in der Region Latium und ist 8 km lang und 200 bis 1800 m breit und erreicht auf dem Monte della Guardia eine Höhe von 280 m. Sie bildet zusammen mit Zannone, Palmerola und Gavi eine Inselgruppe. Der Hauptort ist Ponza mit einem schönen Hafen, der von farbigen Häusern im mediterranen Inselstil umgeben ist. Die pontinischen Inseln sind schon seit der Jungsteinzeit bewohnt und für die Römer waren sie ab 313 v.Chr. eine Kolonie. Einige Ruinen aus der Römerzeit finden sich noch heute auf den Inseln. Auf Ponza kann man Teile des antiken Mauerwerks in einem Fußgängertunnel sehen.

Der Hafen von Ponza, liegt wie in einem natürlichen Amphittheater, das aus den Hügeln della Madonna und von Punta Bianca geformt wird. Ferdinand IV. von Bourbon betraute den Architekten F. Carpi mit dem Bau des Hafens auf den Resten einer alten römischen Anlage. Den Hafenhalbkreis überragen der gewaltige Bourbonische Turm und die Kirche mit der von Bramante gezeichneten Kuppel.

Der Volksmund hat einigen der unzähligen, malerischen Buchten phantasievolle und pittoreske Namen gegeben. So der nordöstlich gelegenen Landzunge den Namen Punta dell Incenso (Weihrauchspitze), der Gala Inferno (Höllenbucht), der Gala del Core (Herzensbucht), oder der Scoglio Spaccapolpi (Polypenspalter). Die zerklüftete Küste von Ponza ist ein Paradies für Taucher. Darüber hinaus gibt es aber auch zahlreiche schöne Strände für Besucher, die mit dem tauchen nichts zu tun haben. Nach Ponza gibt es Fährverbindungen von Neapel, Terracina, Formia und Anzio.