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Valnerina Nationalpark - Umbrien




Der Valnerina Nationalpark (Umbrien) liegt nordöstlich der großartigen, mittelalterlichen Stadt Spoleto am südlichen Ende des Valle Umbra. Der weitläufige Nationalpark reicht in östlicher Richtung bis zu den Monti Sibillini, hat hohe, mit Wald überzogene Berge, einsame Hochebenen auf denen sich Pferde und Schafe tummeln, unberührte Täler mit unzähligen Bächen sowie faszinierende Dörfer und Städte wie Norcia, Visso und Cascia, die sich ihr ursprüngliches Aussehen bis heute bewahrt haben. Seit Jahrhunderten bekannt sind die heilenden Wirkungen der vielen Mineralquellen in der Valnerina. Das Wasser wird heute von den Bewohnern in Flaschen abgefüllt. Eine besondere Bedeutung hatte schon immer die Nera und das Naratal, durch dieses Tal zogen Händler, Heilige und Söldnerheere, die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Auf ausgedehnten Wanderungen können Sie die Schönheit dieser einmaligen Gegend erleben. Berühmt ist die Valnerina aber auch für Spezialitäten wie Trüffel, den luftgetrockneten Prosciutto, der Wildschwein-Salsicce und dem pikanten Pecorino.

Die Nera mit ihren vielen Zuläufen ist eine der interessantesten Flusslandschaften Umbriens. An verschiedenen Stellen gibt es Rafting-Angebote. Berühmt sind die Marmor- Wasserfälle bei Terni, wo die Wassermassen des Velino in die Nera stürzen. Es ist bezogen auf die Wassermenge und den längsten freien Fall von 80 Meter der größte Wasserfall Europas und stellen ein unvergessliches Schauspiel dar. Die Wasserfälle wurden auf Weisung des römischen Konsuls Curius Dentatus im Jahre 271 v.Chr. künstlich errichtet. Für interessierte Besucher werden von speziellen Führern Exkursionen entlang der Felswände angeboten.

In östlicher Richtung befindet sich der Apenninrücken, der Umbrien von den Marken trennt. Die sibillinischen Berge mit dem Nationalpark liegen deshalb nur zum Teil in Umbrien. Die höchsten Gipfel ist der imposante Monte Vettore mit 2476 Meter. Das Gebiet ist von großer biologischer Bedeutung, noch heute leben dort Apenninwölfe und Königsadler. Das Wunder der Frühlingsblüte ist am besten ausgeprägt in der großen, mit tausend Farben und Aromen ausgefüllten Hochebene von Castelluccio, einem riesigen, faszinierenden Amphitheater aus Kalkstein, umgeben von den höchsten Gipfeln der Region. Durch besondere Windverhältnisse, die in Europa einmalig sind, hat die Hochebene in den letzten Jahren viele Drachen- und Gleitschirmflieger angezogen.

Die Valnerina mit ihrer unberührten Naturlandschaft ist ein Paradies für Wanderer, für Trekking oder Touren mit dem Montainbike. Es existieren zahlreiche Naturwanderwege mit Hinweisen und entsprechender Beschilderung. Passionierte Radfahrer lieben auch die abgelegenen, kurvenreichen und ruhigen Strassen in dieser Gegend. Sie sind ganz wenig befahren und meistens in gutem Zustand. Auch hier gibt es schwierige Routen oder entspannende Fahrten. Mit über 250 Kletterrouten und ausgerüsteten Wänden ist es aber auch ein Paradies für Bergsteiger. Zudem gibt es für Höhlenkletterer eine magische, unterirdische Welt. Die Liebhaber des Reitens finden die Möglichkeit zu entspannenden Ausritten auf markierten Wegen.

Die Täler der Valnerina wurden zur Wiege des Mönchtums, überall findet man die Reste der vielen Benidiktinerabteien, die sich Dank des heiligen Benedikt aus Norcia in der gesamten Region ausgebreitet haben. Der Schutzpatron Europas kam im Jahre 480 in Norcia auf die Welt. Damals war die Stadt eine obligatorische Station auf dem Weg von Umbrien an die Adria. Durch seine Zwillingsschwester Scolastica unterstützt legte er die Grundregeln des Klosterlebens fest: Gebet, Studieren und Arbeit. Die Benediktiner machten die Ländereien fruchtbar, ihre Abteien waren nicht nur spirituelle Orte, sondern auch Zentren des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. Im Herzen des Castoiantals, das Norcia mit Preci verbindet, ist die Abtei Sant Eutizio, die spirituelle Wiege der Berufung des heiligen Bendikts und seines Ordens. Im Neratal, in Valle in Ferentillo befindet sich die bekannte Abtei San Pietro, die vom langobardischen Herzog Farolado II 720 gegründet wurde.

Tradition und die Einfachheit, darin besteht das Erfolgsrezept der umbrischen Küche, die auf der bäuerlichen Kultur basiert. Die Gerichte sind ursprünglich und einfach und stehen oft im Zusammenhang mit den Jahreszeiten und den religiösen festen. Wenn es stimmt, dass man am Essen die Geschichte und den Charakter eines Volkes ablesen kann, dann wird es in Umbrien besonders deutlich repräsentiert. Die Jahrtausende alte Tradition Umbriens hat eines ihrer wichtigsten Zentren hier in der Valnerina. Hier kann man die hochwertigen Trüffel kosten, die unbestrittene Königin jeder Tafel. In der Antike wurden ihm magische Wirkungen zugeschrieben. Die Linsen von der Hochebene Castelluccio sind so weich, dass sie nicht eingeweicht werden müssen. Dann ist noch das Aroma des Dinkels, die rosaroten Flusskrebse und der goldfarbene Honig. Die Tradition der Fleischgerichte findet ihren Höhepunkt in der Umgebung von Norcia. Die Bearbeitung des Schweinefleisches galt immer als besondere Spezialität der Bewohner von Norcia, wobei die Kunst wohl auf die Benediktiner im nahe gelegenen Preci zurückgeht. Der abgelagerte Schinken hat einen unvergleichlichen Geschmack. Er wird hier produziert und mit dem traditionellem, ungesalzenem umbrischen Brot gegessen.

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